• Mimi

Spendenprojekt: Brot für die Welt

Aktualisiert: 20. Aug 2020

Wie du bereits in unserem letzten Blogpost erfahren hast, entstand die Idee zu Manuka Gifts vor allem aus einem Spendenprojekt bei welchem wir über 1.574€ an die Hilfsorganisation "Brot für die Welt" spenden konnten.


Mit Manuka Gifts möchten wir ebenfalls pro verkauftem Artikel 2€ an eine Hilfsorganisation spenden. Damit möglichst alle Personen in Not, aber auch unsere Umwelt von dieser Spende etwas abbekommen, werden wir die Hilfsorganisation alle sechs Monate neu auswählen und wechseln. Solltest du hierzu einen Tipp für uns haben, bitte schreibe uns eine E-Mail.


Zum Start haben wir uns nun direkt wieder für "Brot für die Welt" Österreich entschieden, da die Zusammenarbeit mit dieser Organisation im ersten Projekt bereits wunderbar geklappt hat und uns die Corona-Hilfe in Afrika natürlich sehr akut am Herzen liegt.

Bei einer Spende an "Brot für die Welt" kann man direkt auswählen, an welches Projekt explizit das Geld gehen soll. Das finden wir super, um sicherzustellen, dass das Geld auch wirklich da ankommt, wo man es gerne sehen möchte.


Über "Brot für die Welt"

Quelle: https://www.brot-fuer-die-welt.at/ueber-uns/


Brot für die Welt ist die entwicklungspolitische Aktion der evangelischen Kirchen A.B. und H.B. in Österreich. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen unterstützen wir Menschen weltweit dabei, aus eigener Kraft dem Hunger und der Armut langfristig zu entkommen.


Brot für die Welt fördert Projekte in aller Welt und engagiert sich in Fragen der Entwicklungszusammenarbeit. Sie packen Hunger und Armut an der Wurzel: Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung arbeitet Brot für die Welt an Lösungen, damit diese ihre Ernährung langfristig selbst sichern kann.


Klimawandel, knappe Ressourcen und/oder ungerechter Zugang zu diesen Ressourcen machen es immer wichtiger, gegen Hunger und Mangelernährung anzukämpfen. Die Hilfsorganisation fördern kleinbäuerliche Landwirtschaft nachhaltig, beispielsweise durch den Anbau mit standortgerechten Methoden, Bewässerungssysteme oder die Anlage kleiner Gärten.


Zudem machen sie sich dafür stark, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben und sich einbringen können. Sie fördern die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, Angehörigen von Minderheiten und alten Menschen.


Frauen haben in vielen Teilen der Welt nach wie vor weniger Möglichkeiten zu einem selbstbestimmten Leben als Männer. Brot für die Welt stärken Frauen darin, ihre Rechte einzufordern.


„Brot“ bedeutet in diesem Sinne neben Nahrung auch alles weitere, was Menschen zum Leben brauchen: Zugang zu Wasser, Förderung von Gesundheit und Bildung, Achtung der Menschenrechte, Friedenssicherung und die Stärkung demokratischer Strukturen.



Über die Coronahilfe

Quelle: https://www.brot-fuer-die-welt.at/coronavirus/


Der Umgang mit dem Coronavirus fordert jede Gesellschaft heraus. Wie stark, zeigt sich gerade in Österreich oder Italien. Länder in ohnehin schon schwieriger Situation werden es jedoch besonders schwer haben. Mit dramatischen Folgen für die Menschen.


Das Virus Sars-CoV-2 bedroht alle Staaten der Welt. Am stärksten von der Pandemie betroffen sind derzeit die USA und Europa, aber auch in den Ländern des globalen Südens steigt die Verbreitung täglich weiter an. Und das bereitet vielen Menschen große Sorgen. Rund 70 Prozent der Weltbevölkerung lebt in diesen Regionen. Viele Menschen sind ökonomisch und gesundheitlich schlecht geschützt, weil es in den Ländern meist keine sozial- und gesundheitlich ausreichende Absicherung gibt. Für die Ärmsten der Bevölkerung in den jeweiligen Ländern könnten die Konsequenzen katastrophal sein.


Verbreitung des Virus schwer einzudämmen

Die bei uns in Österreich und in vielen westlichen Ländern gesetzten Maßnahmen um die Ausbreitung einzudämmen, sind in ärmeren Ländern für viele Menschen kaum umsetzbar. Das häufige Händewaschen mit Seife ist nur möglich wenn Zugang zu ausreichend Wasser gegeben ist. Zudem leben viele Menschen auf engstem Raum. Sinnvolle Empfehlungen wie Abstandsregeln können oft gar nicht eingehalten werden. Und wer als Tagelöhner um wenige Euro pro Tag ums Überleben kämpft kann von Home-Office ohnehin nur träumen.

Hinzu kommt, dass Menschen, die an Unter- und Mangelernährung leiden, ein schwächeres Immunsystem haben und besonders anfällig für Infektionen oder Krankheiten sind.  Da Covid-19 für Menschen mit Vorerkrankungen wesentlich bedrohlicher ist, erhöht sich für diese Gruppe die Gefahr auf einen schweren Krankheitsverlauf im Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus.


Schwache Gesundheitssysteme

Die meisten ärmeren Länder haben eher schwache Gesundheitssysteme. Für die Menschen bedeutet das, dass sie bei schweren Krankheitsverläufen schlechter versorgt werden können. Schwache Gesundheitssysteme sind nur sehr schlecht auf Pandemien oder Epidemien vorbereitet und sind aufgrund der zusätzlichen Herausforderung rasch überfordert. Dementsprechend höher liegen hier die Zahlen der Toten. Das liegt auch daran, dass die Versorgung anderer Krankheiten oder die Hilfe bei Geburten nicht mehr geleistet werden können, da die spärlichen zur Verfügung stehenden medizinischen Leistungen in die akute Krankheitswelle umgeleitet werden.


All diese Zustände können wir uns beinahe nicht vorstellen. Während wir nicht mehr wissen, was wir auf Netflix schauen sollen, stehen vor Terry's Haustüre Mitarbeiter seines Vaters, welche seit Tagen nichts mehr gegessen haben, da das Geld ausgeht. Er berichtet von erschütternden Szenen, was einmal mehr zeigt, dass jeder Euro, den wir sammeln können, zählt, um die Schwächeren zu unterstützen.